COMBATIVES VIENNA SELBSTVERTEIDIGUNG

FAQs

DEUTSCH (English below)

Wie viel kostet das Training?
1) Regelmäßiges wöchentliches Training:
Die erste Unterrichtsstunde ist immer kostenlos. Sie können eine weitere Person mitbringen, wenn Sie möchten. Für diese erste Stunde müssen Sie im voraus einen Termin vereinbaren. Danach kostet der Unterricht 30 € pro Monat, zahlbar am 1. des Monats, oder 10 € pro Stunde, zahlbar zu Beginn jeder Stunde. Kein Vertrag – nur von Monat zu Monat oder von Woche zu Woche.

2) Workshops:
Die Workshops dauern 3 Stunden und sind für Gruppen von 4-10 Personen gedacht. Die Kosten betragen 30 € pro Person, zahlbar im voraus.

3) Individualisiertes Einzeltraining:
Jede Sitzung dauert 90 Minuten, für 1-2 Personen, und die Kosten betragen 60 € pro Sitzung, zahlbar im voraus.

Gibt es einen separaten Kurs nur für Frauen?
Nein. Fast alle Gewalt, ob gegen Männer oder Frauen, wird von Männern ausgeübt. Nur mit anderen Frauen zu trainieren ist unrealistisch und impliziert, dass Frauen mit der Realität des Selbstschutztrainings “nicht zurechtkommen” oder nicht neben Männern trainieren können, was natürlich Unsinn ist.

Wo und wann findet das Training statt?
Das regelmäßige wöchentliche Training findet jeden Mittwoch von 1800 – 2000 statt, außer an Feiertagen. Veranstaltungsort ist die Drorygasse 8/1, 1030 Wien.

Workshops und privates Einzeltraining werden zu den für Sie passenden Zeiten angeboten. Unsere Räumlichkeiten sind ideal für das Training, aber wir können auch an einem geeigneten Ort Ihrer Wahl unterrichten.

Brauche ich spezielle Kleidung oder Ausrüstung?
Die einzige spezielle Ausrüstung, die Sie benötigen, ist ein Mundschutz, wie ihn Boxer tragen (nicht für die erste Stunde erforderlich). Tragen Sie einfach bequeme Sportkleidung. Die übrige Trainingsausrüstung wird von uns gestellt.

Haben Sie auch Kurse für Kinder?
Nein, unser Training ist nur für Erwachsene ab 18 Jahren.

Was ist der Unterschied zwischen traditionellen Kampfkünsten, Kampfsportarten und Combatives?
Jede Form der Ausbildung hat ihre Vorteile. Die Zwecke und Ziele jeder Form, das, was der Ausübende zu erreichen hofft, sind jedoch sehr unterschiedlich. 

Die traditionellen Kampfkünste begannen als Kampfmethoden, wurden aber allmählich zu Methoden, um sich geistig und körperlich zu verbessern, wobei sie als Methode des Selbstschutzes an Wirksamkeit verloren. Sie wurden ihrem ursprünglichen Zweck erheblich “entfremdet”, und man kann argumentieren, dass ihre Trainingsmethoden “in der Vergangenheit steckengeblieben” sind. Betrachten Sie sie hauptsächlich als eine Form der “Bewegungskunst” oder als eine Form der Übung, aber nicht als eine brauchbare Form des Selbstschutzes gegen Personen, die Übles im Schild führen.

Bei Kampfsportarten liegt der Schwerpunkt beim Training für Amateur- oder Profi-Sportwettkämpfe mit anderen Athleten, die ebenfalls diese Sportarten betreiben – die Kämpfer nehmen gerne an Wettkämpfen mit Gewichtsklassen, Sicherheitsmaßnahmen, Zeitlimits und Regeln teil. Kampfsportarten eignen sich hervorragend, um Timing, Schnelligkeit, Kraft und andere wichtige körperliche und geistige Aspekte des Kämpfens zu entwickeln. Aber sie konzentrieren sich nicht darauf, wie man mit Angreifern umgeht, die keine Regeln befolgen.

Bei Combatives liegt der Schwerpunkt auf der Vermeidung von Gewalt, mit der andere Sie bedrohen oder die sie tatsächlich gegen Sie einsetzen wollen. Sie sollten nicht streiten oder sich auf einen “Wettkampf” oder einen “Kampf” einlassen, da Ihr Gegner Ihnen keinen “fairen Kampf” mit Regeln anbieten wird. Sie selbst wollen keinen Ärger, aber jemand könnte Sie als potenzielles Opfer auswählen. Er ist vielleicht größer, stärker, gemeiner und bereit, Sie schwer zu verletzen oder sogar zu töten. Niemand kommt Ihnen zu Hilfe, und Sie müssen die Situation alleine meistern. Dies könnte der schlimmste Tag Ihres Lebens werden. Deshalb sind eine andere Einstellung und Vorbereitung erforderlich als bei traditionellen Kampfkünsten oder Kampfsportarten.

Ich habe mich noch nie mit Selbstverteidigung beschäftigt und bin etwas nervös wegen des Trainings.
Kein Grund zur Sorge. Wir sind erfahrene Ausbildner und wir sind stolz darauf, eine sichere, einladende und freundliche Atmosphäre zu schaffen. Wir helfen einander alle gegenseitig beim Lernen.

ENGLISH (Deutsch oben)

How much does training cost?
1) Regular weekly training:
The first lesson is always free. You may bring another person if you wish. You must make an appointment in advance for this first lesson. After that, tuition is €30 per month payable the 1st of the month, or €10 per lesson payable at the start of each lesson. No contract—just month to month or week to week.

2) Workshops:
Workshops are 3 hours long, for groups of 4-10 people. The cost is €30 per person, payable in advance.

3) Private individualized training:
Each session is 90 minutes long, for 1-2 people, and the cost is €60 per session, payable in advance.

Do you have a separate class for women only?
No. Almost all violence, whether against men or women, is committed by men. Training only with other women is unrealistic and implies that women “can’t cope with” the realities of self-protection training, or cannot train alongside men, which of course is nonsense.

Where and when is the training?
Regular weekly training is every Wednesday from 1800 – 2000, except holidays. Location is Drorygasse 8/1, 1030 Vienna.

Workshops and private individual training is scheduled for times convenient to you. Our facility is perfect for training, but we can also teach at a suitable location of your choice.

Do I need special clothing or equipment?
The only special equipment you will need is a mouthguard like boxers wear (not needed for the first lesson). Just wear comfortable athletic clothing. We provide the other training equipment.

Do you have children’s classes?
No, our training is only for adults age 18 and over.

What is the difference between traditional martial arts, combat sports, and Combatives?
Each form of training has its benefits. However the purposes and goals of each, what the practitioner hopes to achieve, are very different. 

Traditional martial arts began as methods of combat but gradually became methods of improving oneself mentally and physically, with decreased effectiveness as a method of self-protection. They are “de-tuned” considerably from their original purposes and the argument can be made that their training methods are “stuck in the past.” Think of them mostly as a form of “movement art” or a form of exercise, but not as a viable form of self-protection against predatory people.

With combat sports, the emphasis is on training for amateur or professional athletic competition with other athletes who also train in that sport—the fighters are willing participants in contests with weight classes, safety measures, time limits, and rules. Combat sports are excellent for developing timing, speed, power, and other important physical and mental aspects of fighting. But they do not focus on how to deal with predators who follow no rules.

With Combatives, the emphasis is on avoiding violence that others wish to threaten you with, or actually employ against you. You do not wish to argue or engage in a “contest” or a “fight” because your adversary will not give you a “fair fight” with rules. You don’t seek trouble, but somebody may choose you as a potential victim. They may be bigger, stronger, meaner, and willing to severely injure you, or even kill you. Nobody is coming to help you, and you must face the situation effectively on your own. This can be the worst day of your life. Therefore it requires a different mindset and preparation than traditional martial arts or combat sports offer.

I have never studied self-protection before and I am a bit nervous about the training.
No worries. We are experienced instructors and we pride ourselves on creating a safe, welcoming, and friendly atmosphere. We all help one another to learn.